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Google Earth: Karten-Update mit Jahresrückblick |
30 neu erschlossene Länder, tonnenweise Satellitenfotos in Hi-Res und ein finalisiertes Globus-Programm: Google beendet das Jahr 2009 mit einem finalen Karten-Update für seinen Weltenbrowser Google Earth. Eine KML-Datei zeigt Monat für Monat, an welchen Ecken der virtuelle Erdball um frisches zum Teil wenige Wochen altes Kartenmaterial erweitert wurde. Nur für Deutschland blieb der Ausstoß an taufrischen Fotos hinter den Erwartungen zurück: bei uns wählte Google stattdessen Bilder aus der Vergangenheit.
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Erst das November-Update brachte für Deutschland einige neue Satellitenbilder - in einigen Teilen von Hessen und Thüringen wurden Aufnahmen von 2003 eingespielt und damit das alte Material von 2000 bzw. 2001 ausgetauscht. Berlin erhielt kurz darauf historische Luftbilder aus den Jahren 1945 und 1953. Um in Google Earth die alten Ansichten genießen zu können, müsst Ihr im Menü Ansicht das Häkchen vor dem Menüeintrag “Historisches Bildmaterial” setzen. Danach taucht im Hauptfenster oben links ein Zeitstrahl auf. Mit dem Schieberegler könnt Ihr dann in die Zeit zurückspringen. Zugegeben, mir macht das Reisen in der Gegenwart auch mehr Freude. Und da hat sich 2009 sehr viel getan.
In Europa könnt Ihr neben den Niederlanden und der Schweiz nun auch Island, Belgien, Polen, Bulgarien, Albanien sowie die Baltikumstaaten Estland, Lettland und Litauen flächendeckend in hochauflösenden Luftbildern betrachten. In Asien laden die Mandschurei, Kasachstan, Kaschmir sowie Turkmenistan und Usbekistan zu ausgedehnten Entdeckungstouren ein. Mit Niger, Lybien, Algerien und Sudan sind die afrikanischen Wüstenstaaten nun fast komplett mit detailreichen Fotos erschlossen. Gleiches gilt für Zentralafrika mit Eritrea, Angola und Mosambik. Einige Inseln im Pazifik und die Strände an den Küsten von Argentinien, Uruguay und Brasilien erstrahlen ebenfalls in Hi-Res. Doch was erzähle ich lange. Ihr könnt Euch das Google Earth Imagery Update 2009 herunterladen und selbst auf Erkundung gehen – es lohnt sich.

