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Spammer verschicken 135 Milliarden Mails pro Tag |
Es sind immer wieder unvorstellbare Zahlen, die die Experten der McAfee Labs regelmäßig ermitteln. Im neuesten Threat-Report ist von rund 135,5 Milliarden Spam-Mails die Rede, die im letzten Jahr täglich verschickt wurden. Pro Minute ergibt das über 940.000 unerwünschte Nachrichten, jeden Tag aufs Neue. Dabei ging das Spam-Aufkommen im vierten Quartal im Vergleich zu den Vormonaten sogar um fast ein Viertel zurück. Das Gute an so viel Datenmaterial – man kann deutliche Trends erkennen. Potenzmittel oder chirurgische Eingriffe sind nämlich längst nicht mehr das, was sie mal waren.
Heutzutage nutzen Spammer vor allem aktuelle Ereignisse und globale Tragödien als Aufhänger für ihre Lockbotschaften. Die am meisten ausgenutzten Top-Themen waren der Absturz der Air France-Maschine im Atlantik, Michael Jacksons Tod, die Schweinegrippe und die Fußballwelt-WM 2010. Experten von Retarus haben noch einen zusätzlichen Trend ausgemacht: Immer häufiger nehmen Spammer lokale Zielgruppen ins Visier und passen ihre Mails sprachlich und regional an. Hatten zu Jahresbeginn 2009 noch über die Hälfte aller Spam-Mails eine englischsprachige Betreffzeile, waren es im Dezember nur noch 39 Prozent. Parallel dazu hat sich der Anteil an anderssprachigen Betreffzeilen nahezu verdoppelt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist mittlerweile jede fünfte Spam-Mail auf Deutsch.
Das Absinken des Spam-Aufkommens gegen Jahresende war übrigens nur ein kurzes Tief. Rund um Weihnachten wurden wieder deutlich mehr Junk-Mails verschickt und der Langzeittrend zeigt ohnehin nach oben. Wenn man die 135 Milliarden Spam-Mails mal auf die Zahl aller Menschen umlegt, die online sind (laut Internet World Stats 25,6 Prozent der Weltbevölkerung), erhält jeder User fast 80 Spam-Mails pro Tag. Zum Glück filtern die meisten Provider einen Großteil der unerwünschten Nachrichten heraus, so dass sie gar nicht erst im eigenen Postfach landen.

14. Februar 2010 - 22:35 Uhr
Hallo Larus,
Schon klar ;-). Wollte nur sagen, dass man Spam auch dann bekommt, wenn man extrem vorsichtig ist und seine Adresse nirgends veröffentlicht.
Gruß
ZitierenMelanie
14. Februar 2010 - 15:54 Uhr
Hallo, würde ich nicht machen. Damit zeige ich dem Spammer, daß die angeschriebene Adresse AKTIV ist und gelesen wird.
Daduch wird die Mailadresse erst von Bedeutung für den Absender. Das Beste ist “Einfach garnicht ignorieren” :)
Larus R.
Zitieren14. Februar 2010 - 12:35 Uhr
Hallo Ihr Lieben,
Zitierengibt es schon eine Software, die es möglich macht unerwünschte e-Mails einfach an den Absender zurückzuschicken? Dann hört diese Flut der unerwünschten e-Mails wohl endgültig auf.
13. Februar 2010 - 19:29 Uhr
Hallo Melanie
ob ich einen “vernünftigen” Namen einsetze oder einen aus der Hand schüttle, ist dem MetaCrawler egal. Der sucht sich nur einen Link, der zu einer aktiven Adresse führt. Zumindest ist es bei den HP’s so.
Sinnvoll ist es, vorab bei Angabe einer Mailanschrift wenn gefordert, eine Adresse anzugeben, die ich auch nur einmal benutze. Oft ist es ja so, daß bei einer Freischaltung in einem Forum nur ein Erstkontakt benötigt wird. Wenn dann die Mailanschrift nicht mehr geöffnet wird, läuft der Spammer gegen die Wand, wenn die Box voll ist.
Usern, mit denen ich einen regelmäßigen Kontakt habe, kennen meine “Sonntagsadresse” und so bekomme ich keine Probleme.
Oft fängt bei sorglosen Leuten das Problem damit an, wenn bei einer Massenmail (Vereine, Klubs, Kursteilnehmer) alle Anschriften offen lesbar für die Empfänger sind, da vielen Absendern der Begriff “BCC” unbekannt ist. Danach geht nach dem Schneeballprinzip die Post ab.
Meine Kursteilnehmer erlernen dies in den ersten Stunden.
Gruß Larus
Zitieren13. Februar 2010 - 17:17 Uhr
Hallo Labus,
was auch hilft, ist eine ungewöhnliche E-Mail-Adresse. Denn Spammer generieren ja automatisch E-Mail-Adressen aus gängigen Vor-, Nach- und Spitznamen sowie Zahlen. Wer ganz seriös ‘vorname.nachname@provider.de’ benutzt, wird selbst bei entsprechender Vorsicht viel eher von Spam heimgesucht, als jemand mit dem Decknamen ‘qjpzlu’. Ist nur blöd, dass sich das keiner merken kann :-).
Gruß Melanie
Zitieren12. Februar 2010 - 10:06 Uhr
Hallo Mel, das Problem liegt aber auch in der Preisgabe der eigenen Mailadresse.
Wie war es doch noch vor einigen Jahren, als an den Infoständen der Warenhäuser “Peisausschreiben” auslagen oder in den Hausbriefkästen landeten, die nur den Zweck verfolgten, eine Anschrift mit Namen zu bekommen.
NICHTS DAZU GELERNT!
Wenn der User in der heutigen Zeit so freigiebig mit seiner Mailanschrift umgeht, muß er sich nicht wundern, wenn die Box überquillt. Es ist doch sooooo einfach, sich eine Fakeanschrift zuzulegen.
Ich habe im Net einige HP’s und dort meine Mailanschriften, die im impressum vorhanden sein müssen, die ich nun inaktiv als Grafik eingebunden habe. Schlaugeworden durch SPAM, die an einem Tag 368 Mails in eine Box spülte und in die Gästebücher!!!
Wer sich im Net bewegt und in Foren/ Blog seine Spuren hinterlässt, sollte sich bei der Preisgabe seiner Daten vorab die Notwendigkeit überlegen.
Fragt dann noch jemand nach Namen, Anschrift oder dem Geburtstag, ist gesundes
Misstrauen, auch wegen Abzocke angesagt.
Labus R.
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